Zentrale Gewebebank (TP 1.4)
Ziel der zentralen Gewebebank des Kompetenznetz Hepatitis ist es, einen zentralen Fundus von Leberbiopsien von Patienten mit Virushepatitis zu archivieren und kategorisieren, damit die Veränderungen am Gewebe, die letzten Endes für die Funktion des Leberorgans entscheidend sind, in Korrelation gesetzt werden können zu anderen klinischen Parametern, die im Rahmen des „Kompetenznetz Hepatitis“ gewonnen werden. Dies gilt sowohl für die Verbindung mit den virologisch-serologischen Parametern als auch mit klinisch-biochemischen Daten, insbesondere in den Fällen mit prospektiver Datenerhebung zu einem Patienten, der eine Therapie neu beginnt. Die histopathologischen Veränderungen gelten als essentielle Prognoseparameter.
Biopsiematerial von Patienten aus Hep-Net Registern und von Patienten, die an Multizenter-Studien im HepNet Study-House teilnehmen, werden zentral in der Gewebebank unter ärztlicher Aufsicht von Prof. Dr. Hans Peter Dienes, Universität Köln, archiviert
Diese Proben können auf Antrag für wissenschaftliche Projekte genutzt werden. Die Nutzung ist an bestimmte Kriterien gebunden, über deren Einhaltung der Vorstand der Deutschen Leberstiftung und der Ausschuss Datenschutz wacht.

